Augenblicke verändern uns

mehr als die Zeit. Charlotte Wolff



 

 
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BÜCHER


Wegen Wersai
Leben im Quadrat
Verwandte Gefühle
Wiborada
Anna Pestalozzi-Schulthess

Meine getreue Schulthess

"... das ganze Herz deiner Mutter"

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Willkommen auf der Homepage von 
Dagmar Schifferli 

 

 Literatur / Gerontologie / Sozialpädagogik



Neues aus meiner Texterei –  

Meine Beiträge im seniorweb.ch 

(weitere Rezensionen s. entsprechender Menüpunkt links)



Schlichten statt Richten

Friedensrichterinnen und Friedensrichter sind mit wenigen Ausnahmen zwingend die erste Instanz auf dem Gerichtsweg für Zivilklagen. Hier werden viele Verfahren rasch, fair und kostengünstig entlang der Zivilprozessordnung abschliessend erledigt. Gerade während der Corona-Zeiten entstehen besondere Umstände, wie das Interview mit einer Friedensrichterin im Kanton Zürich deutlich macht. 

Das vollständige Interview ist zu lesen unter www.seniorweb.ch  



Die Enkel wieder umarmen

Da wir nun sogar von offizieller Seite her wieder die Erlaubnis haben, unsere Enkel zu umarmen, lohnt sich ein differenzierter Blick auf die recht gut erforschte und überwiegend beglückende Beziehung zwischen Grosseltern und Enkelkindern. In seinem Buch 'Lebensernte' stellt Anton A. Bucher die wichtigsten Aspekte gut nachvollziehbar dar.

Noch in keiner Epoche… 

Die vollständige Rezension ist zu lesen unter www.seniorweb.ch



Beherzter Neubeginn im Alter

Ist es nötig, auch noch im Alter von bald siebzig Jahren über die eigenen Eltern nachzudenken oder sich längst vergangene heftige Liebesstürme noch einmal zu vergegenwärtigen? Yvette Z'graggens Antwort darauf lautet eindeutig: Ja. Ihr Roman "La Punta"(1992 erstmals auf Deutsch erschienen), der zugleich von einem Neuanfang der Protagonistin handelt, kann uns in diesen eher nachdenklichen Zeiten auch dazu anregen, Ereignisse im eigenen Leben näher zu betrachten – und, da nun Lockerungen bei den Corona-Schutzmassnahmen bevorstehen, mit neuem Blick nach vorne zu schauen.

Nein, freiwillig hätten Florence und Vincent Genf wohl nie verlassen. Doch ihre Wohnung wurde luxussaniert und ihnen damit eine Neuorientierung aufgezwungen. Weshalb nicht das bisher Unvorstellbare wagen und nach Spanien auswandern? Während Florence ...

Die vollständige Rezension ist zu lesen unter www.seniorweb.ch



 

Welche Wahrheit? 

Wenn die Bibliotheken und Buchhandlungen geschlossen sind, die sozialen Kontakte auf das Minimum heruntergefahren werden mussten und man sich häufiger als sonst in der Wohnung aufhält, fällt der Blick mitunter auf den Buchrücken eines literarischen Werks, das einem in berührender Erinnerung geblieben ist. Berührend und aufwühlend zugleich, weil es sich mit einem Thema befasst, das uns besonders in diesen ruhigeren Zeiten zum Nachdenken über das eigene Leben anregt.

"Die Eisbären" von Marie Luise Kaschnitz (1901-1974) zum Beispiel, erstmals erschienen 1966 im Insel Verlag. Kaschnitz schafft in dieser Erzählung eine Atmosphäre, die auch nach erneuter Lektüre wieder unter die Haut zu gehen vermag.

Die Protagonistin hatte schon geschlafen, als sie hörte, wie sich der Schlüssel im Türschloss drehte und ihr Mann nach Hause kam. Sie solle kein Licht machen, bat er, er wolle mit ihr im Dunkeln darüber reden, wie es wirklich war, damals, als sie im Zoo vor dem Eisbärenkäfig stand, den Kopf hin und her wandte, als wartete sie auf jemanden. Er wolle endlich die Wahrheit wissen.

Die vollständige Rezension ist zu lesen unter www.seniorweb.ch



Kehrtwende in der Krise 

Nachdem Marie Luise Kaschnitz uns mit der Lebenslüge ihrer “Eisbären“-Protagonistin konfrontiert hat (seniorweb vom 25.4.2020, Welche Wahrheit?), verrät uns der Schriftsteller Thomas Bernhard (1931-1989) die wichtigste Entscheidung seines Lebens. 

Angeregt durch die momentan besonders aktuelle Frage, ob es richtig ist, inmitten einer Krise die komplett entgegengesetzte Richtung einzuschlagen, übt „Der Keller. Eine Entziehung“, erstmals erschienen 1976, auch bei erneuter Lektüre einen unwiderstehlichen Sog aus. 

Gerade mal 16 Jahre alt war Thomas Bernhard, als er frühmorgens auf dem Weg ins Gymnasium beschloss, ab sofort in die entgegengesetzte Richtung zu gehen. Sein erstes Ziel war das Salzburger Arbeitsamt, wo er die Beamtin um eine Adresse für eine Lehrstelle bat. Die Beamtin zögerte, dachte wohl, sie hätte es mit einem momentan verwirrten Pubertierenden zu tun. Der Junge jedoch liess nicht locker, bis sie ihm einen Zettel aushändigte mit einer Adresse in der „entgegengesetzten Richtung“. Herr Podlaha mit seinem Lebensmittelgeschäft…

Die vollständige Rezension ist zu lesen unter www.seniorweb.ch 



Das Obere vom Streuselkuchen

Auch dieser wieder entdeckte und mit erneuter Faszination gelesene Roman könnte eine Anregung bieten, um in diesen Corona-Zeiten über Vergangenes nachzudenken. Wie beispielsweise die Beziehung zur eigenen Mutter, wie sie Gabriela Wohmann so treffend erzählt.

Bis zuletzt winkte die Mutter dem Auto nach, an jenem Abend, genau ein Jahr nach dem Tod ihres Ehemannes. Sie ist jetzt Witwe, wird nach dem Abschied von ihrer Tochter und dem Schwiegersohn wieder allein in der Wohnung sein. Der Besuch hat das ständig schlechte Gewissen der Tochter ihrer Mutter gegenüber kaum gelindert. Die Tochter fühlt sich elend, macht sich Vorwürfe, sich nicht genügend um ihre Mutter zu kümmern. Dieses Kümmern würde allerdings auch ...

Die vollständige Rezension ist zu lesen unter www.seniorweb.ch



Hinter den Kulissen


Dass die polnische Schriftstellerin Olga Tokarczuk 2019 rückwirkend den Nobelpreis für Literatur des Jahres 2018 erhielt, wissen wir alle. Was sich jedoch vom Zeitpunkt der Verkündung bis zur Verleihung des Preises hinter den Kulissen alles tut, bleibt uns normalerweise verborgen. Der Kampa Verlag lässt uns nun daran teilnehmen.

Die Chronologie der Ereignisse befindet sich in dem Band, in dem auch Tokarczuks Preisrede sowie ein Essay zum Thema Übersetzer abgedruckt sind.

So ganz unerwartet kam die Verleihung des Nobelpreises… 

Die vollständige Rezension ist zu lesen unter www.seniorweb.ch



Keine Lebenszeit verschwenden 

Wenn im Laufe des Februars die Neujahrsvorsätze irgendwohin verschwunden sind, ist es vielleicht sinnvoll, sich nun auf die wesentlichen Dinge des Lebens zu besinnen. Die Überlegungen des römischen Philosophen Seneca könnten dabei auch für heutige Menschen hilfreich sein.

Ihre Landgüter lassen die Menschen von niemandem in Besitz nehmen. Beim geringsten Streit über den Grenzverlauf greifen sie nach Steinen und Waffen. In ihr eigenes Leben jedoch lassen sie andere unbehelligt eindringen. Sie gehen sogar soweit, die künftigen Mitbesitzer selbst einzuführen.

Seneca staunt und ist empört darüber, wie die Menschen mit ihrer kostbaren Lebenszeit umgehen. Nicht die Missgunst der Natur ist es …

Die vollständige Rezension ist zu lesen unter www.seniorweb.ch  



Wie war das, als Sie...? 

Der helle Raum im Erdgeschoss der Bibliothek in Richterswil ZH verbreitet eine angenehme Atmosphäre. Auf dem langen Holztisch stehen Kaffeetassen, Rahm und Zucker schon bereit. Die ersten Teilnehmerinnen treffen ein, eine Frau hat für das Erzählcafé, das heute unter dem Thema 'Peinlich, peinlich' steht, selbst gebackene Mandelgipfel mitgebracht.

"Da keine Anmeldung erforderlich ist, wissen wir nie, wie viele Menschen kommen werden", erklärt Gabriela Giger, die als Altersbeauftragte der Gemeinde seit vielen Jahren auch das Erzählcafé in Richterswil leitet. "Mit grosser Begeisterung", wie sie betont, "denn ... 

Der vollständige Bericht ist zu lesen unter www.seniorweb.ch  



General Wille war auch gnädig

Eine neuere Publikation bearbeitet ein Thema, das es bisher noch nicht in das kollektive Gedächtnis der Schweiz geschafft hat: Die Begnadigungsgesuche an General Ulrich Wille während des Ersten Weltkrieges. Es waren mehrere Tausend.

Der Rang und die Bezeichnung 'General' existiert in der Schweizer Armee bekanntlich nur bei einer Kriegsmobilmachung. Ernannt von der Bundesversammlung, ist er der oberste Befehlshaber über die Armee und gleichzeitig – als Schweizer Spezifikum – auch der Gnadenherr. Von ihm hing es daher ab, ob ein von der Militärjustiz Verurteilter begnadigt wurde oder eben nicht.  

Die vollständige Rezension ist zu lesen unter www.seniorweb.ch  




   


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Am Samstag, 26. Oktober 2019, moderierte ich im Rahmen von

"Zürich liest" gemeinsam mit Brigitta Klaas Meilier die Neuerscheinungen von femscript.ch., dem Netzwerk Schreibender Frauen. Der Anlass war sehr gut besucht, für alle eine grosse Freude! Herzlichen Dank auch an die Pestalozzi Bibliothek Zürich-Altstadt für die generöse Gastfreundschaft!










Brigitta Klaas Meilier, Isolde Schaad, Dagmar Schifferli (v.r.n.l.) Foto ©: Felix Räber

Isolde Schaad las aus ihrem neuen Roman "Giacometti hinkt".



                              Katja Fusek stellte ihren Roman "Aus dem Schatten vor".

                              Foto ©: Felix Räber




Am 3. Oktober 2019 feierten wir in der Bibliothek Wetzikon den 100. Geburtstag von Ida Bindschedler, der erfolgreichen Autorin der "Turnachkinder im Winter" und der "Turnachkinder im Sommer". Würdigung des Lebenslaufs sowie Lesung einiger Passagen aus den Büchern mit anschliessendem Gespräch.

 


 

Und weiterhin im Buchhandel: Wegen Wersai 


Eine gutbürgerliche Familie Mitte der 1960er-Jahre in der Schweiz. Ausflüge mit dem Auto oder Sommerferien im Tessin gehören genauso dazu wie Fremdenfeindlichkeit, repressive Erziehungsmethoden und streng geschützte Familiengeheimnisse. Dazu passt auch Katharinas Pflegemutter Tantelotte, ein ehemaliges BDM-Mitglied. Zu ihr fühlt sich der Vater nicht nur aus ideologischen Gründen hingezogen. Katharina passt sich jedoch nur vordergründig an und durchschaut das Lügengespinst der Erwachsenen immer besser.                                                                                  

Eine berührende Familiengeschichte, eingebettet in bedeutende gesellschaftspolitische Ereignisse wie das Mattmark-Unglück im Wallis, die Expo 64 oder den Frankfurter Auschwitz-Prozess. Erzählt aus der Sicht der 12-jährigen Katharina, einer willensstarken und pfiffigen Heranwachsenden, deren Widerstand gegen die Autoritäten immer wieder zu scheitern droht. Und weshalb eigentlich soll Versailles an allem schuld sein?

                            

                     






 

          

 


Verlag Rüffer & Rub literatur, Zürich

190 Seiten.

http://www.ruefferundrub.ch

 

 "Meisterhaft verbinden die verschiedenen Elemente und Funktionen dieses literarischen Werks das Faktische, das Intuitive, das Emotionale und das Formale zu einem vielseitigen, geschlossenen Erlebnisraum für die Leser. " 

F. Vollenweider auf: www.seniorweb.ch

"Der seltene Fall eines geglückten Stücks Erzählliteratur". Charles Linsmayer im St. Galler Tagblatt, der Luzerner Zeitung, der Zuger Zeitung und vielen weiteren Zeitungen. Lesen Sie die hervorragende Rezension gleich hier mit einem Klick!

 

 

 

 

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"Hilfreich und unterhaltsam zugleich"

Die Demenzerkrankung in Romanen und Erzählungen. 

Meine Vorträge ermöglichen einen hilfreichen Blick auf die Demenzerkrankung und können bei Angehörigen dazu beitragen, den Alltag besser zu bewältigen. Vortrag mit anschliessendem Gespräch.


 

 

 

Anfragen für Ihre Bibliothek, Ihren Verein, Ihre (Angehörigen-) Gruppe richten Sie bitte an dschifferli@gmx.ch 




 

Faszinierend, die unterschiedlichen literarischen  Zugänge 

in Romanen und Erzählungen zum Thema Demenz.